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Entwicklungsbiologie

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Die Frage danach, wie aus einer befruchteten Eizelle so unterschiedliche Organismen entstehen können wie Mensch oder Fliege, gehört zu den faszinierendsten innerhalb der Biologie. Wer sich darüber nicht "wundern" kann, stellt wohl überhaupt keine Fragen an die Natur. Die wissenschaftlichen Fortschritte beim Verständnis sind seit dem Aufkommen der Molekulargenetik und Molekularbiologie enorm. Trotz aller Verschiedenheit der Organismen zeigt sich gerade in ihrer Entwicklung ihre Verwandtschaft. In der Evolution sind grundlegende Mechanismen konserviert. So haben z. B. Gene mit Bedeutung für die frühe Augenentwicklung ihre Funktion behalten. Das Gen Pax6-Gen der Maus oder des Menschen kann in Drosophila ebenso wie das orthologe eyeless-Gen der Fliegen die Augenentwicklung initiieren.

Auf dieser Seite Entwicklungsbiologie sollen Links zu wichtigen Ergebnissen zusammengestellt und kommentiert werden.

Inhaltsverzeichnis

Materialsammlungen zur Entwicklungsbiologie

ZUM-Logo.png Entwicklungsbiologie (Helmut Hupfeld)

Die Entwicklungsbiologie ist heute zum Herzstück der Biologie geworden, weil sie eine Verknüpfung zwischen Genetik, Evolution und Ontogenese schafft, überhaupt ein Verständnis der Gesamtzusammhänge ermöglicht. Sie war zu Beginn dieses Jahrhunderts eine bedeutende Wissenschaft, kam dann wegen fehlender Methoden aber nicht weiter voran und die Wege von Genetik und Entwicklungsbiologie trennten sich. Seit der Entwicklung gentechnologischer Methoden ist die Verbindung wieder enger geworden.
Es finden sich hier Texte zu folgenden Themen:
Überblick über die menschliche Entwicklung und ihre Genetik, Entwicklungsstadien, Herzentwicklung.
Entwicklung von Zelllinien und der Vulva von Caenorhabditis elegans.
Oogenese, Eiablage, Furchung, Entwicklung der Segmentierung und der Gliedmaßen bei Drosophila.
Furchung, Gastrulation bei verschiedenen Tierarten.

Spezielle Entwicklungsbiologie (multimedial)

ZUM-Logo.png Die Embryonalentwicklung von Drosophila

Dr. Hans M. Rupp und Prof. Dr. Rolf Reuter (Abteilung Genetik der Tiere an der Universität Tübingen) haben diese Lehreinheiten mit Filmen zur Embryonalentwicklung von Drosophila entworfen und der ZUM zur Verfügung gestellt. Am Ende jeden Kapitels gibt es einen interaktiven Test zur Überprüfung des Gelernten.


Die Fliege und der Nobelpreis

Der Nobelpreis für Medizin wurde bereits vier mal für Forschungsarbeiten an der Taufliege Drosophila melanogaster vergeben: 1933 an Thomas H. Morgan, 1995 an Ed Lewis, Christiane Nüsslein-Volhard und Eric Wieschaus. Was macht das kleine Tier medizinisch so relevant?

Linkliste

Siehe auch