Gedankenexperiment

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Definition

Der Begriff Gedankenexperiment ist nicht scharf umrissen und nicht einheitlich, er wird vornehmlich in der Physik und in der Philosophie verwendet. Als erster hat Ernst Mach(1838-1916) vom Begriff Gedankenexperiment gebrauch gemacht. Allerdings lassen sich Gedankenexperimente bis auf die Vorsokratiker zurückführen, wurden aber damals nicht als solche bezeichnet, da es keine Experimentalmethoden, wie wir sie heute kennen, gab.

Ziele, Ablauf


Anwendunden im Unterricht

Im Philosopieuntericht

Im Physikunterricht

Gedankenexperimente ermöglichen Bereiche zu erschließen, die mit Schulexperimenten nicht möglich sind. Außerdem bieten sie oft ein gutes Training für physikalisches Argumentieren. Das wohl bekannteste Beispiel ist das Gedankenexperiment stammt von Galileo Galilei (1638): Der Irrtum des Aristoteles zum Fallgesetz.

  • Themenheft Gedankenexperimente, Praxis der Naturwissenschaften, Physik in der Schule 56, no. 5 (Juli 2007)

Literatur

  • Ernst Mach: Über Gedankenexperimente, Zeitschrift für den Physikalischen und Chemischen Unterricht, Bd. 10, 1-5 (1897)
  • “Gedankenexperimente,” Praxis der Naturwissenschaften, Physik in der Schule. ISSN 16175689
  • Galileo Galilei, Unterredungen und mathematische Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend. 1. - 6. Tag 1638, Bd. 11, 5. Aufl., Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften (Frankfurt a. M.: Deutsch Harri GmbH, 2004).ISBN 3817134142
  • Helmut Engels: Nehmen wir an ... Das Gedankenexperiment in didaktischer Absicht. Beltz 2004, ISBN 3407624891
  • Henning Genz, Gedankenexperimente, 1. Aufl. (Weinheim: Wiley-VCH, 1999). ISBN 3527288821
  • Nicholas Rescher: What If? Thought Experimentation in Philosophy, Transaction Bubl., Piscataway/NJ, 2005.
  • Ulrich Kühne, Die Methode des Gedankenexperiments., 1. Aufl. (Suhrkamp, 2005). ISBN 3518293427

Siehe auch