Mesotes-Lehre

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Mesotes-Lehre

Die Mesotes-Lehre wurde von Aristoteles begründet und stellt eine der wichtigsten Grundsätze der Ethik der Antika dar.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Die Mesotes-Lehre hat ein tugendhaftes Leben als Ziel. Nach Aristotles befinden sich Tugenden als "goldene Mitte" zwischen zwei Extremen, welche Untugenden des Übermaßes oder des Mangels an einer Charaktereigenschaft darstellen. So stellt die Tugend Großzügigkeit die Mitte zwischen den Extremen Geiz(Mangel) und Verschwendungssucht(Übermaß) dar. Die goldene Mitte ist aber kein messbarer Punkt, vielmehr muss man auch die jeweilige Situation miteinbeziehen.

Ziel

Das Ziel der Mesotes-Lehre ist ein tugendhaftes Leben. Nur tugendhafte Handlungen sind nach Aristoteles auch gute Handlungen. Außerdem kann nach Aristoteles nur ein tugendhafter Mensch auch wirklich glücklich werden, so ist auch dass Glück den Handelnden ein zentrales Ziel der Mesotes-Lehre.

weitere Beispiele

Selbstzweifel - Selbstbewusstsein - Selbstüberschätzung Streitsucht - Freundlichkeit - Schmeichelei Intolleranz - Tolleranz - Ignoranz

Kritik

Da die Mitte nicht objektiv bestimmbar ist, liegt nach der Mesoteslehre die Bestimmung der Tugend im Ermessen des Handelnden. Außerdem ist die Anwendung der Mesoteslehre auf aktuelle Beispiele (z.B.: Abtreibung, Todesstrafe) schwierig bzw. gar nicht möglich. Die Mesoteslehre bleibt für diese Beispiele einfach zu unkonkret und unspezifisch.

Quellen

http://www.denkwissenschaft.de/dw/aristoteles_nikomachische_ethik http://de.wikipedia.org/wiki/Tugendethik http://de.wikipedia.org/wiki/Mesotes http://www.eule2003.de/gbereich/g-Ethik/Eth12-1/aristo-tug.pdf


Kommentare


Dein Artikel gefällt mir, abgesehen davon dass er so kurz ist, sehr gut. Er ist zwar wirklich sehr kurz, dennoch schaffst du es mit wenig Worten die Mesotes-Lehre gut zu erklären.
An deiner Struktur gibt es meiner Meinung nach auch nichts auszusetzten, nur mehr Text würd ich mir wünschen.
(MH)

Dein Artikel hat mir gefallen, nur denke ich, dass er ein wenig zu kurz geraten ist. Obwohl er so kurz ist, gefiel er mir dennoch gut. Beim verfassen deines nächsten Artikels, solltest Du dich um mehr Länge bemühen, denn dieser hier war zu kurz. PS: Antike schreibt man mit "e".