Dialog zum Bild "Der Friedhof im Abendlichen Zwielicht"

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"Friedhofseingang" von Caspar David Friedrich Dialog

Caspar David Friedrich

Ein Mann, der sein Leben lang auf die wahre Liebe wartete fand nur Kummer und Schmerz. Sein Leben wurde durch Leiden und Versagen bestimmt und nur das Versprechen am Todesbett hält im vom Tod fern. Trauernd stand er am Tore des Friedhofes, an dem sein Sohne welchen er vor Tagen zum letzten Mal in die glänzenden Auge sah. Trauernd Neben seiner Frau dessen Gesicht von Kummer und Schmerz der letzten Tage gezeichnet war.'' Kummer, Schmerz, Leid und Blassheit zeichnete ihr Gesicht wie ein Künstler seiner Figur einen Ausdruck gibt.
' Mann: Oh Sohn wessen Schuld ist es, dass du nicht neben uns stehst,
wessen Schuld ist es, dass du nicht unser Friedhof, wessen Schuld ist es uns so eine Last aufzubürden?
Ist es Gottes Wille oder des Teufels Werk? Gibt es einen Brunnen der Vergebung oder eine Waage des Gleichens?
Wenn ja so sagt mir den Ort der letzten Hoffnungsschimmer für unseren Sohn. Mein Leben gegen seines. Meine Erlösung gegen sein Leben.
Frau: So lass es sein.
Der Tod unseres Sohnes ist in Stein gemeiselt und nicht nur in die Luft gesprochen.
Alle Hoffnung, alle Erwartung an ihn sind vor uns im Stein versiegelt.
Trauern und beten ist das einzige, das unseren Sohn hilft und unserer Seele vom Schmerz befreit. Der Tag seines Gerichts über sein Leben ist gekommen.
Mann: Nein, Nein. So soll es nicht geschehen, nicht jetzt, nicht später, niemals. Lass seine Sünde uns tragen, lass seine Verbrechen uns aufbürgen, lass sein Leben unter uns.
Lass uns leben und nicht trauern.
Lass unsere Leben lachen und unsere Herze fliegen.
Lass unsere Seele in Ruhe ruhn und unserer Körper erleichtern.
Frau: Der Traum unserer Herzen wird nicht erfüllen sondern in Meer der Trauer untergehen
und nur noch von Hilfe schreien die wir nicht erwidern werden, durch den Schmerz gelähmt.
Mann: So wird es sein und wird sich in unser Grab meiseln das wir uns selbst legen.
Doch lass uns unsere Libe zu ihm erblühen aus der Asche der Hoffnung und dem Wasser der Trauer und der Zeit des Schmerzes.
Frau: So soll diese Zeit nicht unser Ende sein sondern unser Anafang.
Mann: Lassen uns weichen und diese Pforte der Hölle hinter uns lassen und unsere Trauer besiegen.
Wir werden nicht weichen,
Wir werden nicht jammern wie Schäfer,
wir ja wir werden für unser Leben kämpfen bis zum unseren Tag des Gerichts.
unser Leben hängt von 4 Händen ab und nur diese halten uns und werden nur weichen,
wenn wir unsere entziehen.
Frau: Lasse uns kehren und unseren Sohn ruhen lassen.