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Was ist Farbe?

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Diese Seite ist Teil des Projekts "Multimedia" der Klassen 9 an der HOGA Schloss Albrechtsberg im Schuljahr 2009/2010.
Kurzinfo

Inhaltsverzeichnis

Definition von Farbe

Folgende Definition ist entnommen von dieser Website

  • 1 die vom Auge wahrgenommene unterschiedliche Reflexion des Lichtes durch verschiedene Oberflächen
  • 2 die optische Erscheinung, die es möglich macht, z. B. bei einer Ampel den Unterschied zwischen den Signalen rot, gelb und grün zu sehen
  • 3 Gegensatz zu schwarz und weiß

Spektral- und Mischfarben

Spektralfarbe ist ein Eindruck, der von einem Reiz von einem bestimmten Ausschnitt des sichtbaren Spektrums ausgeht. Eine geeignete Methode um Spektralfarben darzustellen ist das Brechen von weißen Licht mit einem Prisma (weißes Licht in seine Bestandteile zerlegen). Je breiter ein Wellenlängenintervall ist, umso kräftiger ist die Spektralfarbe und umso reiner. Einzelne Wellenlängen beinhalten nur einen kleinen Teil möglicher Farben, des sichtbaren Lichts. Spektralfarben treten im Regenbogen auf.

Mischfarben sind Farben die durch Mischung anderer Farben entstehen, dabei spielt es keine Rolle ob dies bei der Mischung von Strahlen (z.B. Computerbildschirm) oder bei Beleuchtung reflektierender Flächen (Druckerzeugnisse) erfolgt. Bestimmte Mischfarben können dem menschlichen Auge als identisch erscheinen, obwohl die Intensität des (reizenden) Lichtes an verschiedenen Punkten auf der Wellenlängenskala abweicht.

Farbwahrnehmung des Menschen

Der Mensch nimmt Farbe durch einen visuellen Reiz der Farbrezeptoren auf. Farbe ist auf keinen Fall die Eigenschaft des gesehenen Lichtes sondern eine subjektive Empfindung, die zur Ursache hat, dass das menschliche Auge elektromagnetische Wellen zwischen 380 nm und 780 nm. Durch unterschiedliche Qualität der Wahrnehmung bilden sich unterschiedliche Farben.


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Auf unserer Netzhaut befinden sich 2 unterschiedliche Rezeptoren: die Stäbchen und die Zapfen. Mit den Stäbchen, wovon wir 75-120 Millionen haben, nehmen wir die Lichtmenge auf. Die 3-8 Millionen Zapfen nehmen den Farbreiz durch 3 verschiedene Sehpigmenten die jeweils eine Grundfarbe (blau, grün, rot) wahrnemen auf. Daraus können 130-150 reine Farben sehen. Bei einer geringen Lichtmenge werden die Zapfen jedoch nicht erregt. Nur die Stäbchen sind noch "akiv"- wir sehen nur noch schwarz-weiß. Daher kommt auch das bekannte Sprichwort "Nachts sind alle Katzen grau.".

Farbsehstörungen des Menschen

Nicht jeder Mensch kann alle Farben wahrnehmen. Es gibt zum Beispiel Personen, bei denen die Rot oder Grün wahrnehmenden Zapfen nicht richtig arbeiten. Darum können diese Menschen Rot und Grün nicht unterscheiden. Man spricht dabei von der sogenannten Farbfehlsichtigkeit. Eine weitere Farbsehstörung beim Menschen ist die Farbenblindheit. Personen, welche von dieser Krankheit betroffen sind, können gar keine Farben wahrnehmen, sonder sehen nur verschiedene Grautöne. Es gibt zwei verschiedene Arten der Farbenblindheit. Einmal die erworbende Farbenblindheit, die zum Beispiel durch einen Schlaganfall oder ein Schädelhirntrauma hervorgerufen werden kann. Und die vererbte Farbenblindheit,welche durch einen Fehler auf der Netzhaut entsteht.

Farbwahrnehmung der Tiere

Die Farbwahrnehmung der Tiere hat sehr viele Unterschiede zur Farbwahrnehmung des Menschen. Beispielsweise können Schmetterlinge und Bienen kein Rot sehen. Das hat zu Fogle, das diese Tiere keine roten Blüten bestäuben.

Die meisten Insekten haben einen Vorteil gegenüber dem Menschen. Sie nehmen ultraviolettes Licht wahr. Aus diesem Grund können sie Farben unterscheiden, welche für den Menschen gleich aussehen.

Viele Fischarten(welche in ca. 30m Wassertiefe leben) nehmen im Gegensatz dazu nur blaues Licht wahr,da nur dieses Licht in eine Wassertiefe von 30m gelangt. Alle anders farbigen Lichtstrahlen werden vorher absorbiert.

Der Stier hingegen sieht auch kein Rot. Deshalb ist es auch ein weitverbreiteter Irrtum, das er beim Stierkampf nur auf eines rotes Tusch rennen darf. Er würde genauso gut ein gelbes oder grünes Tuch attackieren.

Viele der Nachtaktive Säuger, wie zum Beispiel der Goldhamster oder die Hausratte sehen überhaupt keine Farben.

Quelle

  • FarbeWikipedia-logo.png
  • Lehrbuch Naturwissenschaften Farbe für Biologie, Chemie, Physik; Verlag: Cornelsen
  • Definition Farbe

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