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Jahresplanung für Mathematik

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Die Planung des Unterrichts für ein ganzes Schuljahr wird meist im Referendariat behandelt. Denn wenn man nicht den Überblick behält, kann es leicht passieren, dass man es nicht schafft, alle im Rahmenlehrplan vorgesehene Themen zu behandeln.

So kann man vorgehen:

  • Jahreskalender in einer ein- oder zweiseitigen Darstellung organisieren (wird z.B. als kostenlose Vorlage zu den Tabellenkalkulationsprogrammen angeboten)
  • Alle Ferien, gesetzliche und bewegliche Ferientage, Projektwochen, Klassenfahrten u.ä. in den Kalender eintragen.
  • Aus dem Plan die Wochen bzw. die Unterrichts-Stunden bestimmen, die ungefähr übrig bleiben. Hier sollte man natürlich eher unter- als überschätzen, denn es es fallen ja immer einmal irgendwelche Stunden weg.
  • Aus dem Rahmenlehrplan die für die einzelnen Themen vorgesehenen Stunden auf einem Blatt zur besseren Übersicht notieren.
  • Für jede Arbeit, die zu einem Thema geschrieben wird, ein oder zwei Stunden Vorbereitung sowie die Stunden für die Arbeit selber und die Rückgabe dazu rechnen.
  • Sind spezielle Projekte (z.B. fachübergreifend) vorgesehen, diese ebenfalls einplanen.
  • Die Anzahl der bisher verplanten Stunden mit den zur Verfügung stehenden Stunden vergleichen. Die Reststunden können nun auf die einzelnen Themen verteilt werden. Dabei kann man sich an vorgeschlagenen Zusatzthemen orientieren und/oder nach eigenen Interesse vorgehen.
  • In den Plan kann man nun die geplanten Zeiträume für die einzelnen Themen eintragen und so auch abschätzen, zu welchem Zeitpunkt eine Arbeit geschrieben werden kann. Eventuell schon die Termine in einem Klassenarbeitskalender eintragen.
  • Abschließende Kontrolle, ob die geplante Verteilung wie vorgesehen funktioniert.


Muss man das machen? Soweit bekannt, gibt es keine offizielle Verpflichtung einen solchen Jahresplan zu erstellen. Kollegen mit mehr Erfahrung brauchen ihn vielleicht gar nicht mehr. Jüngere sollten es vielleicht doch einmal tun, denn so man einen gewissen Rahmen für sich selber abgesteckt, anhand dem man selber erkennen kann, wie gut man voran kommt. Hebt man seine Planungsnotizen auf, kann man auch leicht erkennen, wo man Zeit einsparen kann, falls man bei einem Thema zu lange braucht.

Die frühzeitige Bekanntgabe von Arbeitstermin wird von Schüler gerne gesehen. Eigentlich ist dieser Wunsch auch richtig, denn so haben sie länger Zeit, sich auf eine Arbeit vorzubereiten. Gleichzeitig ergibt sich damit für einem selber ein gewisser Druck, der verhindert, dass man zu sehr "schludert". Als Vorteil lässt sich noch ergänzen, dass man sich die Termine dann gesichert hat und die Arbeit nicht ungewollt verschieben muss, weil andere Kollegen schneller waren.