ZUM-Unterrichten - Logo.png
Viele Inhalte sind umgezogen ins neue ZUM-Unterrichten.

Kampf der Kulturen

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die kulturellen Blöcke der Erde nach der Vorstellung von Samuel P. HuntingtonWikipedia-logo.png

Kampf der Kulturen (Clash of Civilizations) ist ein Begriff, den Samuel P. Huntington in seinem gleichnamigen Buch (1996) geprägt hat, in dem er die These aufstellt, dass die Weltpolitik im 21. Jahrhundert von Konflikten zwischen unterschiedlichen Kulturkreise bestimmt sein werde.

Inhaltsverzeichnis

Kulturkreise und Kulturerdteile

Kulturkreise

Kulturerdteile

→ Kulturerdteile

Huntingtons These

In seinem Buch Kampf der Kulturen (Clash of Civilizations) stellt der US-amerikanische Politikwissenschaftler W-Logo.gif Samuel P. Huntington die These auf, dass die Weltpolitik des 21. Jahrhunderts nicht von Auseinandersetzungen politischer, ideologischer oder wirtschaftlicher Natur, sondern von Konflikten zwischen Angehörigen unterschiedlicher Kulturkreise bestimmt sein wird.


W-Logo.gif Kampf der Kulturen, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 04.02.2006 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Denkanstöße

GDPW-Logo.gif(English) pro Kopf (1500-1950)
Grafik aus: Great_DivergenceW-Logo.gif(English):
John Darwin über den „imperialen Traum“ in der Weltgeschichte - ein farbiges und faktenreiches Panorama des Aufstiegs und Niedergangs von Imperien auf der gesamten Welt in den vergangenen 500 Jahren.

[...] In der deutschen Geschichtsschreibung hat dieser Forschungsansatz keinen guten Nimbus mehr, weil sich viele deutsche Historiker, die die Weltgeschichte darstellen wollten, in den Sackgassen geschichtsphilosophischer, „geopolitischer“ und rassistischer Spekulationen verloren und einem banalen geistesgeschichtlichen, geographischen oder biologischen Determinismus das Wort redeten.

Von solchen ideologischen Scheuklappen ist Darwins Sicht auf die Imperien völlig frei. Er bereitet dem Leser obendrein das große intellektuelle Vergnügen zuzusehen, wie sich Dutzende von gängigen Vorurteilen über den Gang der Weltgeschichte buchstäblich in Nichts auflösen. So war der Aufstieg zur HegemonieWikipedia-logo.png Europas langwierig und setzte sich erst spät – zwischen 1815 und 1914 – durch. Vor 1800 gab es in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht keinen großen Kontrast zwischen Europa, Asien und dem osmanischen Reich, sondern „überraschende Ähnlichkeiten“ (Kenneth Pomeranz). [...]


* Rudolf Walther (FR vom 17.08.2010): Weltgeschichte •Gestörtes Gleichgewicht

John Darwin:
Der imperiale Traum • Die Globalgeschichte großer Reiche 1400-2000,
EANWikipedia-logo.png 9783593391427
→ Imperialismus und Kolonialismus

Siehe auch