Leseförderung

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Inhaltsverzeichnis

Leseförderungs-Portale

Antolin

Antolin ist eine (kostenpflichtige) web-basierte Plattform für die Leseförderung. Hier wählen Kinder eigenständig Bücher aus, die sie gern lesen möchten; und nach dem Lesen beantworten sie mit Hilfe von Antolin Fragen zu dem jeweiligen Buch. Auf diese Weise fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Kinder, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen. Dadurch ist Antolin der kindgerechte Schlüssel, selbstbestimmt eine eigene Leseridentität zu entwickeln.

Lehrkräfte haben bei Antolin einen eigenen Zugang, der einen innovativen Überblick über die Lesevorlieben und die Leseleistung der Schülerinnen und Schüler bietet. Die Daten geben Aufschluss über die Entwicklung der individuellen Leserbiografie und machen etwaige Defizite deutlich. Dadurch entsteht eine optimale Wissensgrundlage für die gezielte Leseförderung im Unterricht.

Eine kostenlose Alternative zu Antolin ist Lepion.

Frederick-Tag (BW)

"Wer ist Frederick? Stellt man diese Frage in Baden-Württemberg, so bekommt man schnell eine Antwort: Frederick steht für den Frederick Tag - das landesweite Literatur- und Lesefest. Frederick, die Wörter-Farben-und-Sonnenstrahlen sammelnde Maus, nach dem bekannten Bilderbuch von Leo Lionni, ist seit 20 Jahren Namenspatin für die bekannteste Literaturaktion in Baden-Württemberg." (Siehe www.frederick.de)
"In der Zeit vom 15.10. - 26.10.2018 lädt das Land Baden-Württemberg wieder alle Kulturträger herzlich ein, am Frederick Tag aktiv teilzunehmen."

Forum Leseförderung

Interessante Beiträge, Möglichkeit zur Veröffentlichung von eigenen Beiträgen und Materialien zum Download:
"Auf dem Forum Leseförderung wollen wir jeder Besucherin und jedem Besucher der Seiten des Landesbildungsservers Baden-Württemberg die Möglichkeit gegeben, sich an der öffentlichen Diskussion über Leseförderung zu beteiligen. Dieses Forum ist die geeignete Plattform, um Ihre Informationen, Meinungen und Erfahrungen mit Eltern, Kolleginnen und Kollegen und allen anderen an diesem Thema Interessierten auszutauschen.
Die Beiträge im Forum sind öffentlich. Alle Interessierten haben Schreibrecht, ohne sich vorher anmelden zu müssen.
Das Forum Leseförderung ist ein moderiertes Forum, das heißt, Ihre Beiträge zum Thema werden mit einer zeitlichen Verzögerung im Forum erscheinen. Sehr erwünscht: Ihre Beiträge, Diskussionen, Informationen, Berichte aus der Praxis, Bilder und Materialien zum Download sowie Fragen und Antworten zum Thema Leseförderung."

Leseförderung mit neuen Medien

"Unterrichtsideen für alle Schulformen"

Lesen in Deutschland

Das gemeinsame Portal von Bund und Ländern zur außerschulischen Leseförderung wurde im Auftrag der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung / BLK erarbeitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Herausgegeben und redaktionell betreut wird das Portal beim IZ Bildung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung / DIPF und ist daher auch ein neues Partnerportal des Deutschen Bildungsserves.
Mit seinem Ideenpool, den Kurzprofilen von Akteuren der Leseförderung und mit online verfügbaren Arbeitsmaterialien und Fachstudien will www.lesen-in-deutschland.de mehr Transparenz über die verschiedenen Aktivitäten, Einrichtungen und Projekte schaffen und Anregungen für eigene Initiativen vor Ort geben. Ziel ist es, den Kindern in Deutschland mehr Freude am Lesen zu vermitteln und so ihre Lesefähigkeiten zu verbessern.
Das Kernangebot von lesen-in-deutschland.de umfasst eine Übersicht über die Lesekultur in den einzelnen Bundesländern, Lesetipps, Informationen zum Leseort Familie und Berichte über aktuelle Forschungen zum Thema Lesen. Die Artikel, Berichte, Interviews oder Reportagen zur Lesekultur werden von einer eigenen Online-Redaktion wöchentlich veröffentlicht, ein Newsletter informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen.

Lepion

Der Lepion ist ein (kostenloses) Angebot zur Leseförderung:

"Hinter dem Lesepiraten verbirgt sich eine Datenbank mit einer Sammlung von Kinder- und Jugendliteratur. In dieser Sammlung kann man sich über die verschiedensten Bücher in den unterschiedlichsten Kategorien in Form eines Klappentextes informieren. Außerdem kann man sich von Kindern vorgelesene Kurzgeschichten anhören.
Zu jedem vorhandenen Buch/Hörstück gibt es bis zu 12 verschiedene inhaltliche Fragen, zu deren Beantwortung die Kinder in Form eines Quiz aufgefordert sind. Für die Beantwortung der Fragen steht den Kindern je nach Alter eine unterschiedliche Zeit zur Verfügung.
Für richtig beantwortete Fragen gibt es Punkte. Je mehr Fragen zu einem Buch/Hörstück gestellt werden, desto höher ist die zu erreichende Punktzahl. Dazu hängt die vergebene Punktezahl auch davon ab, ob der Lesende ein altersgerechtes Buch oder eher ein Buch für Jüngere oder Ältere liest. Außerdem wird der Anteil richtig beantworteter zu gestellten Fragen berücksichtigt: Auf gut Glück arbeitende Kinder lösen die Fragen überdurchschnittlich schlecht und erhalten damit auch deutlich weniger Punkte bei einer "richtigen" Antwort." (aus: Und so funktioniert der Lesepirat)

Eine (kostenpflichtige) Alternative zu Lepion ist Antolin.

Lesepirat

Der Lesepirat wurde umbenannt in Lepion.

Österreichischer Buchklub der Jugend

www.buchklub.at

Der österreichische Buchklub der Jugend ist die größte österreichische Institution zur Leseförderung. Er wurde 1948 von Richard Bamberger gegründet. Das österreichweite Literatur- und Lesenetzwerk ist eine sozial und kulturell engagierte Non-Profit-Organisation mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in Sachen Buch- und Medienpädagogik und Leseerziehung. Ein Netz von 6.000 ehrenamtlichen ReferentInnen an allen österreichischen Schulen trägt die Aktivitäten des Buchklubs. Ziel ist, die Lesefreude zu wecken und spielerisch die Lesekompetenz zu fördern. Eltern und LehrerInnen werden bei der Buchauswahl beraten, das "BOB - Best of Buchklub"-Konzept bietet Orientierung und Qualität. Für alle Altersstufen gibt der Buchklub Medien heraus, z.B. die Magazine PHILIPP und FAXI für Grundschulkinder, mini-PHILIPP für Kindergartenkinder, die Taschenbuchreihe Buchklub Gorilla für 10-14-jährige und das Medienmagazin Buchklub Crossover für Jugendliche. Speziell konzipierte und praxisnah aufbereitete Unterrichtsimpulse mit zeitgemäßen Übungen, Kopiervorlagen zu einzelnen Beiträgen sowie abwechslungsreichen Anregungen sorgen für eine kreative und moderne Unterrichtsgestaltung. Das Magazin JUM (Jugend und Medien) richtet sich an LehrerInnen, das Buchklub Elternmagazin informiert Eltern über aktuelle Themen zur Lese- und Medienerziehung. Rund 400.000 Kinder und Jugendliche sind Mitglieder des Buchklubs. Ein weiterer, wichtiger Arbeitsschwerpunkt sind Lesekampagnen, wie z.B. die Aktion "Lesemonat April" oder die Initiative "Lesefit" gemeinsam mit dem Bildungsministerium.

Die Plattformen www.buchklub.at und www.lesefit.at beziehen das Internet in die Leseaktivitäten ein und bieten viele konkrete Unterrichtsmaterialien zur Leseförderung.

Die Zentrale des Buchklubs befindet sich in Wien, dort betreibt der Buchklub auch gemeinsam mit dem Institut für Jugendliteratur das KinderLiteraturHaus. Vorstandsvorsitzender des Buchklubs ist Dr. Clemens Hüffel, Geschäftsführer Mag. Gerhard Falschlehner.

Schule des Lesens

Die „Schule des Lesens“ ist ein Projekt des Landesschulrates für Tirol (Österreich). Zur Umsetzung des Förderkonzeptes wurde eine über 250 Seiten starke „Lesefördermappe“ erarbeitet und allen Tiroler Pflichtschulen der Sekundarstufe zur Verfügung gestellt. Eine Übungsmappe zum Lesen von Sachtexten folgte bald. Auf der Internet-Plattform der „Schule des Lesens“ steht außerdem eine Vielzahl von Leseübungen für den PC zum kostenlosen Download bereit.

Die Fördermappe und die Sachtexte-Mappe stehen auch in Schweizer Rechtschreibung zur Verfügung!

zahlreiche Übungsmaterialien als Kopiervorlagen sowie Leseübungen für den PC

Stiftung Lesen

"Die Stiftung Lesen ist eine Ideenwerkstatt für alle, die Spaß am Lesen vermitteln wollen. Seit 1988 entwickelt sie zahlreiche Projekte, um das Lesen in der Medienkultur zu stärken: von Schulkampagnen über Buchhandelsaktionen bis hin zu Forschungsstudien. Dafür hat sie viele Medienpartner und Kultursponsoren gewonnen. Traditionell steht die Stiftung Lesen unter der Schirmherrschaft der Bundespräsidenten." ("über uns")
Angebote:
- Leseempfehlungen, die von den Experten der Stiftung Lesen geprüft und bewertet wurden.
- Mediendatenbank: Stöbern anhand von vielen Kriterien nach Büchern und anderen Lesemedien.
- Spezielle Hinweise zu Apps & Co. in den Digitalen Lesewelten.
- Informationen zum Leipziger Lesekompass, den die Stiftung Lesen und die Leipziger Buchmesse jährlich herausgeben, sowie Kinder- und Jugendzeitschriften, die mit dem Qualitätssiegel der Stiftung Lesen ausgezeichnet wurden.
Empfehlenswert die Aktion Zeitschriften in die Schule, bei der angemeldete Schulklassen vier Wochen lang über 30 aktuelle Zeitschriften in Leseboxen kostenlos erhalten, zusammen mit nützlichem Info-Material für den Unterrichtseinsatz.

Leseförderungskonzepte

Nachfolgend eine Auflistung von Leseförderungskonzepten, die nicht auf neuen Medien wie Internet / Computer basieren.

Lesen macht stark

Ziel des Konzepts "Lesen macht stark" ist eine deutliche Reduzierung der sogenannten Risikogruppe der leseschwachen Schülerinnen und Schüler durch verstärkte Unterstützung. Dazu wurde ein Konzept mit mehreren Bausteinen (z.B. Leseinteresse, Lesestrategien, Leseanimation, Metakognition, leises Lesen und Methoden der Durchgängigen Sprachbildung bzw. Deutsch als Zweitsprache im Regelunterricht und der Interkulturellen Bildung und Erziehung.) vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) gemeinsam mit Christiane Frauen entwickelt. Eine wissenschaftliche Begleitung hat die Wirksamkeit des Konzepts "Lesen macht stark" nachgewiesen. Seit 2012 werden Materialien zur Diagnostik und Förderung von Lesekompetenz in der Grundschule erfolgreich erprobt.

Lesebaum-Konzept (Oxford Reading Tree)

Der Lesebaum ist ein Bücherprogramm, mit dem die Schüler differenziert gefördert werden.

Jedes Kind erhält Kinderbücher, die vom Schwierigkeitsgrad dessen Lesekenntnissen entsprechen. So wird jegliche Über- und Unterforderung und damit auch Lesefrust weitestgehend vermieden.

Das Konzept kommt aus England und wird dort in der Majorität der Primary Schools erfolgreich eingesetzt.

Siehe auch