Meganopoly

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Monopoly logo

Monopoly ist ein Gesellschaftsspiel, das in den 30ern zur Zeit der Weltwirtschaftskrise von Charles Brace Darrow erfunden wurde. Ziel des Spiels ist es, so viele Grundstücke wie möglich zu besitzen und die anderen Spieler pleite gehen zu lassen. Es gehört mittlerweile auf der ganzen Welt zu den meistgespielten Spielen und wird in 37 Sprachen und 103 Länder verkauft.

Inhaltsverzeichnis

Wahrscheinlichkeit:

Es gibt im Monopoly die Möglichkeit die Wahrscheinlichkeit, auf die verschiedenen Felder zu kommen, mithilfe der Monte-Carlo-Methode zu berechnen. Hierbei würfelt man so oft wie möglich (am besten mehrere Hundert oder Tausend mal) um ein möglichst realistisches Ergebnis für die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Felder zu erzielen. Die von den Feldern geforderten Aktionen werden dabei außer Acht gelassen. Man zieht also z.B. keine Ereigniskarten und kauft auch keine Häuser. Einzig bei dem Feld "Gehe ins Gefängnis" begibt man sich unmittelbbar dorthin.

Die Wahrscheinlichket auf ein bestimmtes Feld zu kommen, haben wir für unser Meganopoly berechnet.Das Ergebnis in der Tabelle ist durch 367 mal Würfeln entstanden.

Erklärung:

Die Wahrscheinlichkeiten zwischen den Feldern 8 und 22 sind im Durchschnitt größer, als die bei den restlichen Feldern, da das Feld 22 "Gehe ins Gefängnis" die Wahrscheinlichkeit insofern beeinflusst, dass der Spieler wieder zurück zu Feld 8 "Gefängnis" muss. Von dort aus spielt er dann weiter. Das meist besuchte Feld ist das "Gefängnis", da es für das "Gefängnis" zwei Felder im Monopoly gibt und deshalb die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch ist, wie auf den anderen Feldern. → für die Wahrscheinlichkeit vom "Gefängnis" addiert man Feld 8 "nur zu Besuch" und Feld 22 "Gehe ins Gefängnis" → 3,81% + 4,36% = 8,17% Unsere Versuchsergebnisse sind jedoch nicht so genau, da man für ein eindeutiges Ergebnis noch mehr Durchläufe machen müsste. Der Versuch zeigt jedoch leichte Tendenzen, durch die wir unsere Schlüsse gezogen haben. Im Monopoly hilft es zu wissen, welche Felder im Durchschnitt am meisten besucht werden, da es z.B. für ein Kauf eines Kassenhäuschens nicht unbedingt das wichtigste ist, ein Feld zu besitzen, bei dem man durch einen anderen Spieler sofort den Höchstbetrag einnimmt, sondern es manchmal taktisch klüger ist, ein Feld mit weniger Wert zu besitzen, das jedoch mit einer hohen Häufigkeit besetzt wird. Welche Felder das sind, variieren jedoch durch die unterschiedlichen Versionen von Monopoly und deshalb kann keine Gesetzmäsigkeit festgelegt werden.

Wahrscheinlichkeiten mit Einbeziehung der Ereigniskarten unseres Monopolys:

Es gibt verschiedene Ereigniskarten im Monopoly, welche Einfluss auf die Häufigkeit des Besuches der Felder nehmen. Hierzu gehören:

  1. "Gehe zum 1. grünen Feld"
  2. "Gehe in das Gefängnis"
  3. "Rücke vor bis auf Los"
  4. "Rücke vor zur gelben Bimmelbahn"
  5. "Gehe zum 2. melonengelben Feld"
  6. "Rücke vor zur lila Bimmelbahn"

Erklärung:

Die Ereigniskarten beeinflussen die Wahrscheinlichkeit des Spiels, da die Wahrscheinlichkeit auf die in den Karten genannten Felder zu gelangen erhöht wird. Zu der Wahrscheinlichket der Felder, die durch die Monte-Carlo-Methode errechnet wurden, kommt nun die Wahrscheinlichkeit der Ereigniskarte hinzu. Natürlich hat es nicht nur auf die Felder mit Einbeziehung der Ereigniskarten Einfluss, sondern auch auf die Felder unmittelbar danach. Das kann man ganz einfach dadurch erklären, dass man durch die Ereigniskarten z.B. ganz viele Felder nach vorne rücken kann und man dann auf dem Feld, das man durch die Karte erreicht, weiter speilt.

Tipp!: Schaue dir die Karten vorher an und überlege dir, wie es taktisch am klügsten ist, zu spielen.

Spielregeln:

Meganopoly


Spielmaterial:

  • Meganopoly Spielplan
  • 17 Ereigniskarten
  • Kassenhäusschen (Luftballons)
  • Spielgeld (100 1€ Scheine)
  • Würfel
  • und natürlich die Menschen selbst als Spielfiguren

Spielanleitung:

  • Ziel des Spiels ist es, die meisten Kassenhäuschen zu besitzen und die anderen Spieler pleite gehen zu lassen.
  • Spielvorbereitung: Die Spielfiguern bzw. Menschen begeben sich auf das Startfeld (LOS) und jeder sucht sich eine Farbe für seine Kassenhäusschen aus. Die Ereigniskarten mit dem Fragezeichen werden auf das dafür vorgesehene Feld gelegt. Jeder Spieler bekommt am Anfang 20€ als Startkapital ausgezahlt.
  • Ablauf: Der Spieler, der an der Reihe ist würfelt und rückt die Anzahl der Felder vor, die die Augen des Wüfels anzeigen. Auf dem gelandeten Feld müssen die Anweisungen des Feldes befolgt werden. Jedes mal, wenn man über LOS kommt, bekommt man 2€ von der Bank(das übriggebliebene Geld) ausgezahlt. Vergisst man nach dem Geld zu verlangen, geht man leider für die Runde leer aus. Wenn man auf einem Feld von einer Bimmelbahn landet, darf man noch einmal würfeln. Wieder wird danach die Anweiung vom neuen Feld befolgt. Landet man auf dem Feld "Feuerwerk" oder der "Delfinshow" muss 2€ in die Wundertüte eingezahlt werden. Wenn man jedoch auf das Feld der Wundertüte kommt, darf man das gesasamte darin befindliche Geld an sich nehmen. Kommt man auf ein Feld, das noch keiner besitzt und welches man gerne kaufen möchte, so zahlt man den dort angegebenen Betrag in die Bank ein und darf nun sein Kassenhäusschen in der persönlichen Farbe daraufstellen. Kommt nun eine andere Person auf ein bereits mit einem Kassenhäusschen besetztes Feld, so muss sie (jedoch nur, wenn es der Eigentümer bemerkt) dem Besitzer das angegebene Geld zahlen. Bei 2 Häusschen der selben Farbe zahlt man jedoch den doppelten Betrag. Zieht man eine der "kostenloses Kassenhäusschen" Ereigniskarten, so darf man sein Kassenhäusschen (ohne jedoch auch selbst dort stehenuzbleiben) auf der beschriebenen Farbe aufstellen. Sind jedoch beide Felder dieser Farbe besetzt, so darf man eins der Häusschen herunterschmeissen, um sein eigenes aufzustellen. Wenn jedoch zwei Häusschen der selben Farbe dort stehen, muss man eine neue Karte ziehen.

www.helpster.de/spielanleitung-fuer-monopoly-junior-so-funktioniert-s_74332#anleitung