Gestaltung der Präsenzphase

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Bei der Methode des Flipped Classroom verändert sich der Unterricht. Die Methode beinhaltet stärkere Schüleraktivierung und Schülerzentrierung. Die Lehrperson gewinnt Zeit, einzelne Schüler individuell zu födern. Zum einen unterstützt die Lehrperson den Wissenserwerb, aber auch die Reflexion über den eigenen Lernprozess. Der Unterrichtsprozess wird also zum begleiteten Üben, aber auch für unterschiedliche Methoden genutzt. Gerade auch kollaborative Methoden sollte in der wertvollen Präsenzzeit eingesetzt werden.

Beim klassischen Flipped Classroom sollten im Unterricht zunächst Fragen geklärt werden, die beim Sehen des Videos entstanden sind. Dazu kann beispielsweise die Methode des aktiven Plenums genutzt werden. Ein Schüler kommt an die Tafel und schreibt. Ein anderer Schüler übernimmt die Moderation der Klasse. Diese beiden Schüler sollten keine Inhalt einbringen. Die Lösung sollte aus der Gruppe kommen. Die Lehrperson hält sich im Hintergrund und achtet darauf, dass ein lernförderliches Klima herrscht. Die Lerngruppe bekommt zunächst die Chance, Fehler selbst zu finden. Der Lehrer greift erst ein, wenn die Gruppe zu lange in eine falsche Richtung läuft.

Wenn es sich um einen InClass-Flip handelt, werden auch im Unterricht Videos geschaut. Es wird individuell im eigenen Tempo gearbeitet.