Haibarbe (Balantiocheilos melanopterus)

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Klasse Strahlenflosser (Actinopterygii)
Unterklasse Neuflosser (Neopterygii)
Überordnung Ostariophysi
Ordnung Karpfenartige (Cypriniformes)
Familie Karpfenfische (Cyprinidae)
Gattung Balantiocheilos
Wassertemperatur 22-28°C
Wasserhärte <25°dGH (weich bis hart)
pH-Werttoleranz 6-8 (leicht sauer bis leicht alkalisch)


Beschreibung

Die Haibarbe ist vorwiegend in Bächen von Thailand, Malaysia und Indonesien zu finden. Sie erreicht eine Länge von bis zu 35 cm. Da sie als Schwarmfisch gilt, sollte sie ab ca 10 Individuen gehalten werden. Ihr Aussehen ist haiähnlich, dies äußert sich durch einen schlanken und stromlinienförmigen Körperbau und einer spitz zulaufenden Rückenflosse. Der Körper ist schwarzgrau bis blauschwarz gefärbt und mit silbrig glänzenden Schuppen bedeckt, die deutlich sichtbar sind. Die dreieckige Rückenflosse steht aufrecht. Die After-, Schwanz-, Bauch- und Rückenflossen sind schwarz umrandet.

Die Männchen sind im Vergleich zu den Weibchen etwas schlanker und kleiner. Die Weibchen besitzen eine leicht gebogene Bauchlinie und gelblich gefärbte Flossen. Über die Vermehrung der Haibarbe ist nichts Näheres bekannt.

Die Haibarbe ernährt sich omnivor (Allesfresser). Eine Besonderheit ist, dass Haibarben gelegentlich grundeln. Im Aquarium hält sich sich hauptsächlich im mittleren und oberen Bereich auf. Das Becken sollte mit robusten Pflanzen ausgestattet sein.

Die Haibarbe erweist sich als hervorragender Springer. Aus diesem Grund sollte das Becken abgedeckt werden. Das Becken sollte viel Schwimmraum bieten und eine Mindestlänge von 250 cm haben. Sie gilt insgesamt als friedlich, wobei ältere Exemplare gelegentlich räuberisches Verhalten zeigen.

Die Haibarbe ist vom Aussterben bedroht.


Literatur

  • Meyer, Rolf (2000): Lexikon Süßwasseraquarienfische. Augsburg: Weltbild Verlag; S. 50
  • Mills, Dick (41995): Aquarienfische. Ravensburg: Ravensburger Buchverlag; S. 69
  • Schmitz, Siegfried (1977): Aquarienfische. Die wichtigsten Arten für das Süßwasseraquarium, ihre Haltung und Pflege. München: BLV; S. 50


weiterführende Links