Salzburger Lesescreening

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Dieses an der Universität Salzburg von Dr. Heinz Mayringer und Prof. Heinz Wimmer entwickelte Verfahren liegt in unterschiedlichen Versionen für die 1. bis 9. Schulstufe vor (siehe http://www.literacy.at/index.php?id=131). Sie können bei allen Landesschulräten bzw. beim Stadtschulrat für Wien sowie unter literacy@bmukk.gv.at angefordert werden.

Hier lesen sich die Kinder Sätze leise durch und kreuzen bei jedem Satz an, ob der Inhalt richtig oder falsch ist. Der Satzinhalt ist stets sehr einfach (z. B. "Erdbeeren sind ganz blau"), sodass eigentlich kaum Falschantworten passieren sollten. Ausgewertet wird, wieviele Sätze in 3 min bearbeitet werden können, es wird also vor allem die Leseflüssigkeit gemessen.

Mit dem Salzburger Lesescreening ist eine schnelle und ökonomische Erstbeurteilung der basalen Lesefertigkeit möglich. Werden Werte im unteren Leistungsbereich ersichtlich, sollte eine genaue Analyse mittels SLRT II PH durchgeführt werden. Erst dadurch wird eine detaillierte Aufklärung der Teilbereiche der Lesefähigkeit möglich.

(Der schulische Umgang mit der Lese-Rechtschreibschwäche - Eine Handreichung, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, 2013)