Römisches Reich

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Begriffsklärung Diese Seite behandelt das antike Rom. Zum mittelalterlichen Heiligen Römischen Reich siehe dort.
Expansion und Zerfall des Römischen Reiches (GIF-Animation)
  • Römische Republik 510 v.Chr.-40 v.Chr.
  • Römische Kaiserzeit 20 n.Chr.-360 n.Chr.
  • Weströmisches Reich 405 n.Chr.-480 n.Chr.
  • Oströmisches Reich 405 n.Chr.-480 n.Chr.
  • Das Römische Reich unter Augustus:
  • Italien und die römischen Provinzen
  • abhängige Gebiete und Klientelstaaten
  • Provinz Germania Magna
  • Diese Seite soll einen kurzen Überblick über die römische Geschichte in der Antike geben. Weitere Informationen finden sich auf entsprechenden, hier verlinkten Seiten.

    Inhaltsverzeichnis

    Interaktive Übungen

    Kreuzworträtsel

    Quelle: LearningApps.org

    Überblicke und Einstiege zur römischen Geschichte

    Darstellungen

    • ZUM.de (Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V.) Die Römer (Badische Heimat / Landeskunde online 2005)
    Umfangreiches Portal mit Informationen zu: "Kultur | Handwerk | Infrastruktur | Religion | Militär | Geschichte | Orte | Ausstellungen & Museen | Touristik | Literatur | Didaktik | Literatur & Medien"

    Zeittafeln

    Phasen der römischen Geschichte

    Die sieben Hügel Roms

    Die Geschichte des Römischen Reiches lässt sich grob in folgende sechs Phasen gliedern [...]:

    1. Königszeit (753 v. Chr.–510 v. Chr.)
    2. Die Zeit der Republik (509 v. Chr.–133 v. Chr.)
    3. Zeit der Bürgerkriege (ab 133 v. Chr.)
    4. Prinzipat (Römische Kaiserzeit I, ab 27 v. Chr.)
    5. Spätantike, in der älteren Forschung auch Dominat (Römische Kaiserzeit II, ab 284 n. Chr.)
    6. Untergang des Reiches im Westen und Übergang zum Byzantinischen Reich im Osten (ab 395 n. Chr., noch zur Spätantike zu rechnen)

    W-Logo.gif Römisches Reich#Geschichtlicher Überblick, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 16.01.2006 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Römische Königszeit

    Die römische Königszeit war die erste Phase der Geschichte der Stadt Rom in der Antike und erstreckte sich nach der traditionellen Chronologie über den Zeitraum von 753 v. Chr. bis 510 v. Chr.

    Die Darstellungen dieser Zeit bei antiken Historikern gelten der modernen Wissenschaft überwiegend als legendär. Wahrscheinlich wurden die sieben Hügel Roms etwa seit dem 10. Jahrhundert v. Chr. von Latinern und Sabinern besiedelt; nach 600 v. Chr. geriet das Gebiet dann in den Machtbereich der Etrusker, die die Dörfer zu einer Stadt zusammenfassten und ein Königtum errichteten.


    W-Logo.gif Römische Königszeit, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 27.08.2009 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Römische Republik

    S.P.Q.R.: Senatus Populusque Romanus („Senat und Volk von Rom“), das Hoheitszeichen der Römischen Republik.

    Als Römische Republik (res publica - Staat, wörtlich: „öffentliche Sache“) bezeichnet man die Staatsform des römischen Staates in der Zeit zwischen dem Ende der römischen Königsherrschaft im Jahre 509 v. Chr. (Vertreibung des letzten Königs Lucius Tarquinius Superbus) und der Errichtung des römischen Kaisertums am 13. Januar 27 v. Chr. durch den Machtverzicht des römischen Senats. Sie lässt sich am ehesten als eine aristokratische Staatsform mit gewissen demokratischen Elementen bezeichnen.

    Im übertragenen Sinne steht der Begriff „Römische Republik“ für die Geschichte des Römischen Reiches in dieser Zeit. Im antiken Sprachgebrauch hingegen bezeichnete res publica allgemein den römischen "Staat", weshalb man den Begriff auch in Kaiserzeit und Spätantike noch in diesem Sinne benutzte; die Zeit vor 27 v. Chr. nannte man dann teils die Zeit der res publica libera, also der "freien Republik".


    W-Logo.gif Römische Republik, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 27.08.2009 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Verfassung
    Schematische Darstellung des Staatsaufbaus der römischen Republik

    Eine regelrechte geschriebene Verfassung (Verfassung im formellen Sinn) existierte in vormoderner Zeit noch nicht. Die Regularien der Republik bildeten sich auch erst im Laufe der Jahrhunderte heraus, wobei sich mit der Zeit für das Regierungssystem der römischen Republik fünf Prinzipien von besonderer Bedeutung herauskristallisierten, die schließlich auch fixiert wurden:

    • alle Ämter (die so genannten Magistrate) durften nur für ein Jahr ausgeübt werden (Annuitätsprinzip)
    • eine direkt anschließende zweite Amtszeit war ausgeschlossen (Iterationsverbot)
    • alle Ämter – mit Ausnahme der Diktatur – wurden von mindestens zwei Personen gleichzeitig besetzt (Kollegialität), die sich über das Interzessionsrecht gegenseitig kontrollierten: Jeder Inhaber eines Amtes besaß das Recht, Entscheidungen seines Kollegen zu verhindern.
    • die Ämter mussten in einer bestimmten Reihenfolge ausgeübt werden (cursus honorum)
    • zwischen zwei Ämtern musste ein ämterloser Zeitraum von zwei Jahren liegen (Bienniat)

    In der klassischen Zeit der Republik war das höchste Amt das des Konsulats. Je zwei Konsuln waren verantwortlich für die Sitzungsleitung von Senat und Komitien (Volksversammlungen), die Rechtsprechung, das Finanzwesen sowie die Heeresführung; sie besaßen das so genannte imperium maius und hatten dadurch unbeschränkte Amtsgewalt.

    Um das Konsulat zu bekleiden, musste ein Kandidat zuvor den gesamten Cursus honorum durchlaufen haben. In aufsteigender Folge umfasste dieser folgende Ämter:

    • Quästur (quaestor): Untersuchungsrichter, Verwaltung der Staatskasse und des Staatsarchivs (Amtsgewalt potestas)
    • Ädilität (aedilis): Polizeigewalt, Marktaufsicht, Festaufsicht, Tempelfürsorge, Ausrichtung von Spielen (Amtsgewalt potestas)
    • Prätur (praetor): Rechtsprechung, Vertretung der Konsuln (Amtsgewalt imperium minus)

    In Krisenzeiten gab es für Konsuln und Senat die Möglichkeit, für ein halbes Jahr einen Diktator zu ernennen. Dieser hatte das summum imperium, d. h. ihm unterstanden alle Ämter, während nur die Volkstribunen eine vergleichbare „sakrosankte“ Stellung hatten.

    [...]


    W-Logo.gif Römische Republik, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 27.08.2009 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Römische Bürgerkriege

    Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. Was mit den gescheiterten Gracchischen Reformen und den „Parteikämpfen“ zwischen Optimaten und Popularen begann, endete mit der Errichtung der Monarchie in Form des Prinzipats unter dem ersten römischen Kaiser Augustus.

    W-Logo.gif Römische Bürgerkriege, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 28.08.2009 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Römische Kaiserzeit

    Forum Romanum, in der Mitte die Säulen des Saturntempels, im Hintergrund rechts das Kolosseum, Aufnahme: 2005

    Prinzipat

    ...

    Spätantike

    Spätantike

    Weblinks zur Römischen Kaiserzeit

    Untergang des Römischen Reiches

    Byzantinisches Reich

    → Byzantinisches Reich

    Römer und Germanen

    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Ungültige Thumbnail-Parameter
    Karte des Obergermanisch-Raetischen Limes
    Der 2008 auf Grundlage der Arbeiten von Dietwulf Baatz rekonstruierte Holzwachturm
    Film: animierter und kommentierter Comic; kostenloser Demofilm in einem ansonsten kostenpflichtigen Angebot

    Varusschlacht

    → Varusschlacht

    Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. erlitten drei römische Legionen samt Hilfstruppen und Tross unter Publius Quinctilius Varus eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Arminius („Hermann“), eines Fürsten der Cherusker.

    Waldgirmes

    Unterrichtsmodelle

    "Im deutschsprachigen Internet finden sich zum Thema "Römer" zu einem großen Teil Webseiten, die sich mit den Römern in Germanien beschäftigen. Hier kann man rekonstruierte Gutshöfe und römische Städte online besichtigen. In dieser Einheit sollen die Lernenden mithilfe zweier virtueller Rekonstruktionen das Leben zur Römerzeit kennen lernen."

    Materialien

    Überblicke

    Die Seite eines Latein-Kollegen, der umfangreiche, gut lesbare Informationen bietet.
    Themen: Alltagsleben, Bauwerke, Politik, Militär, Caesar, Angeberlatein, Latein heute, Zeittafel
    "Die FWU-DVD bietet Film- und Bildmaterial, 3D-Rekonstruktionen wichtiger römischer Bauten, Aufnahmen von Funden und Überresten der römischen Zeit, Reenactment-Sequenzen, animierte Karten und Interviews mit führenden Fachleuten, die das wechselvolle Verhältnis zwischen dem Imperium Romanum und den Germanen veranschaulichen. Zusätzlich stattet ein DVD-Rom-Teil den Benutzer mit Zusatzmaterial in Form von Literatur- und Linklisten, Arbeitsblättern, Bildern, sowie Quellen aus."
    "Mit einer neuen CD-ROM, die anlässlich einer Ausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe produziert wurde, kann man sich auf die Spuren der Römer und Alamannen zwischen Rhein und Donau begeben."

    Quellen und mehr

    Lernmodule für Offenen Geschichtsunterricht

    Karten

    Linkliste

    ORBIS

    ORBIS - The Stanford Geospatial Network Model of the Roman World ist eine interaktive Karte des Römischen Reichs, die ermöglicht, Verkehrsverbindungen zu berechnen und darzustellen.

    Rome Reborn - Rom in 3D

    Das Projekt Rome Reborn ermöglicht es mit Hilfe von Google Earth das antike Rom in 3D-Technologie zu erkunden. Gezeigt wird das Rom zur Zeit des Kaisers Konstantin um 320 n. Chr.

    "Gemeinsam mit dem Institute for Advanced Technology in the Humanities der University of VirginiaWikipedia-logo.png hat GoogleWikipedia-logo.png ein virtuelles dreidimensionales Modell der Stadt in der Zeit Kaiser KonstantinsWikipedia-logo.png um das Jahr 320 erstellt. Das Modell umfasst gut 6.700 Gebäude, die teilweise sehr detailliert gestaltet und einzeln betreten und erkundet werden können. Zu vielen Gebäuden bietet Google Zusatzinformationen."[1]

    Auf der Website von Rome Reborn finden sich Bildmaterial zum Projekt Rome Reborn, darunter auch Videos im Vimeo- oder YouTube-Format:

    Kurzversion (4,5 Minuten)


    Rome Reborn 2.1: A Tour Through Ancient Rome from Bernard Frischer on Vimeo.

    Langversion (7 Minuten)

    Und auf Vimeo mit erklärendem Text dazu:

    Rome Reborn 2.2

    Rome Reborn 2.2 zeigt das antike Rom in einer Animation im Überflug und gewährt dabei auch Einblick in das Innere einiger repräsentativer Bauten.

    Einzelnachweise

    1. Wikiversity:News/Rome RebornWikiversity-logo-Snorky.png

    Linkliste

    neben Tabellen auch Landkarten, kurze Darstellungen sowie Quellentexte im Originaltext mit daneben stehender Übersetzung


    Kommentierte Linksammlungen

    Siehe auch