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ZUM-Schach

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Begriffsklärung Diese Seite befasst sich mit der Schachplattform auf ZUM.de. Daneben gibt es noch die Seite Schach.
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ZUM-Schach

Seit April 2003 spielt eine kleine illustre Gesellschaft, die bis Ende 2012 schon auf über 1350 Personen angewachsen ist, Internet-Schach auf den Seiten bei ZUM-Schach.

Spielerinnen und Spieler verschiedensten Alters, unterschiedlichster Berufe und Herkunft (sowohl aus dem europäischen als auch außereuropäischen Ausland) und auch viele Schülerinnen und Schüler treffen sich hier regelmäßig, um einem gemeinsamen Hobby nachzugehen: Fernschach in moderner Prägung über einen Server, der entsprechende Möglichkeiten anbietet.

Hervorgegangen ist diese Idee aus einem Geschichtsprojekt auf den Seiten der ZUM Internet e.V. Mit viel persönlichem Einsatz wird hier um Sieg, Remis und Niederlage gerungen, wobei aber niemals der gute Ton vernachlässigt, sondern ein gepflegter privater Chat während der Partien ermöglicht wird. Hier wird nach Herzenslust gefachsimpelt, werden unter anderem Eröffnungsvarianten, strategische Gesichtspunkte, taktische Absichten diskutiert und auch Themen abseits des Schachs erörtert.

Interessant könnte auch ein kleiner Teilbereich der Schachplattform sein, der sich "Journal" nennt. Hier werden von erfahrenen Schachspielern Bücher und auch Software-Produkte zum Themenbereich Schach vorgestellt und rezensiert. Wer also auf der Suche nach geeignetem Material für sein eigenes Schach ist, wird hier vielleicht durch die Anregungen der Rezensenten fündig. Jeder der möchte, kann gerne mit einem der Haupt-Rezensenten (Heinz-Willi Jansen) in Verbindung treten, um sich Fragen beantworten oder Anregungen geben zu lassen.

Zugrunde liegt der Plattform das Softwareprodukt „PSM Schach 2.0“, mitentwickelt von Thomas Müller und Dr. Georg Mondwurf basierend auf CompWebChess und auf WebChess 0.8.3. Mit viel Liebe zum Detail wird hier ständig an Systemverbesserungen gefeilt, die ein noch komfortableres Bedienen der Datenbank und auch der Benutzeroberfläche ermöglichen, wobei ein sehr umfangreiches Hilfesystem dem auf der Plattform unerfahrenen Gast gute Dienste leisten kann.

Ein Ranglistensystem und vor allem ein lukrativer Turniermodus bieten motivierende Möglichkeiten des serverbasierten Schachspiels, egal über welche Spielstärke man verfügt. In der Vergangenheit wurden unter anderem sogenannte Arbeitsgemeinschaften eingerichtet, in denen Schülergruppen ermöglicht wurde, auf den Seiten der ZUM e.V., die eine wichtige Sponsorentätigkeit wahrnimmt, Schach mit- bzw. gegeneinander zu spielen. Vielleicht birgt dieser Gedanke gute Möglichkeiten in sich, das Schulschach in Deutschland und Europa zu aktivieren.

Seit vielen Jahren hat diese kleine, aber feine Schach-Plattform einen überaus kompetenten Partner gefunden. Es ist die Hamburger Firma ChessBase, die man getrost als Weltmarktführer im Bereich von Schachveröffentlichungen (Schach-Software, Trainings-DVDs, Schachbücher etc.) bezeichnen kann. Von diesem Kooperationspartner erhalten die Rezensenten/-innen den allergrößten Teil ihres zu bewertenden Materials.

Über den Stellenwert des Schach für schulisches Lernen darf vielleicht noch eine kleine Ergänzung nachgeschoben werden. Der tschechisch-deutsche Schachgroßmeister Luděk PachmanWikipedia-logo.png (1924 - 2003) sagte nämlich dereinst:

Seit jeher war es ein Traum der Schachspieler, dass dieser am weitesten verbreitete geistige Sport, dieses "königliche Spiel", seine volle Anerkennung im schulischen Bereich fände. Wenn der körperliche Sport, so fragten sie immer wieder, ganz selbstverständlich als Pflichtfach an allen Schulen gilt, warum sollte man es nicht auch mit einer geistigen Tätigkeit versuchen, die wiederholten psychologischen und pädagogischen Untersuchungen zufolge einen günstigen Einfluss auf die Befähigung in anderen Bereichen (z. B. Mathematik) hat, mit der man auf eine recht attraktive – weil spielerische – Weise seine Konzentrationsfähigkeit, Vorstellungskraft, Kombinationsfähigkeit und sein Gedächtnis trainieren kann?

Pachmann, Ludek: 'Schach für alle' Stuttgart, Bonn: Burg-Verlag S. 7, auch Edition Olms, Nachdr. 2002

Auch an anderer Stelle, z. B. Schulschachstiftung, wird immer wieder auf die Wichtigkeit des verknüpften Denkens und die vorhandenen Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen durch das Spiel mit den königlichen Figuren hingewiesen.

Hierzu ein Zitat aus den Seiten der Schulschachstiftung:

Die Erfahrungen, die in Schulschachklassen gemacht wurden, sind vielfältiger Art:
  • in schriftlichen Prüfungen anderer Fächer gab es bessere Leistungen
  • besonders motivierte Schülergruppen fielen sofort auf
  • eine intellektuelle Schulung wurde erreicht
  • in der Klasse fühlte man sich wohl
  • schwächere Schüler wurden durch gute „Schachleistungen“ zu besseren Leistungen stimuliert
  • viele Fähigkeiten sind geschult worden, die anderen Fächern zugute kamen; schneller begreifen und verstehen (Auffassungsgabe, größere Spontaneität, sorgfältigeres Formulieren einer Antwort, klardurchdachte Überlegungen, usw.).

http://www.schulschachstiftung.de; 02.05.2006

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Der Autor kann sich hier nur den Ausführungen der Verantwortlichen aus dem Bereich des Schulschachs anschließen. An vielen Schulen lassen sich die hier benannten Aspekte durchaus nachvollziehen. Vor allem auch im wahrscheinlich zunehmend ausgebauten Ganztagsbereich in der Sekundarstufe I könnten hier Ressourcen genutzt werden, die eine insgesamt bessere Förderung der sogenannten Schlüsselqualifikationen unserer Jugendlichen ermöglichen. - H.-W. Jansen 10:45, 23. Dezember 2012


Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.

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Siehe auch

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