Social Media im Ethikunterricht

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Gründe für den Einsatz von Social Media im Ethikunterricht.

Die hier angeführten Gründe basieren auf der Diskussion zum Einsatz im Rahmen des Seminars "Philosophieren im Internet" und können gern hier ergänzt werden.

Kriterien Gründe dafür Gründe dagegen / Bedenken
Bezogen auf die Lerninhalte
  • Öffnung des Horizonts, Input von außen
  • Schnelligkeit (Recherche, Feedback, Hausaufgaben nicht nur für sich selbst & den Lehrer)
  • Modernität, Übertragung der philosophischen Theorien auf aktuelle Beispiele
  • Sensibilisierung für Urheberrechtsfragen
  • kritisches Hinterfragen von div. Webseiten (z.B. Medizin-Ratgeberseiten)
  • Medienkompetenz (sächs. Lehrplan) - kritische Reflexion durch Ausprobieren gehaltvoller
  • Einübung der geforderten Kompetenzen (s. Bonner Erklärung) gut im Internet möglich
  • andere Zugänge möglich (z.B. youtube-Videos)
  • Anreize zum Denken gehen verloren (Information haben vs. Wissen vs. Denken)
  • Veränderbarkeit von Inhalten,
  • intransparente Wichtung von Themen
  • kein Expertenwissen im Internet, jeder darf schreiben (in Bibo gezielte Auswahl, was wissenschaftlich ist)
  • unterschiedliche Leistungsbereitschaft und Bildungsgefälle
  • Social Media-Nutzung darf (nur) Ergänzung der Unterrichtsinhalte sein
  • Problem: Copy&Paste bei Hausaufgaben, Nachprüfbarkeit für Lehrer ein großes Problem
  • Informationsüberfluss (Selektion notwendig - Übung zur Selektion bieten)
Bezogen auf die Lerngruppe
  • Einbeziehen eher stiller Schüler (Pseudonyme, Antwort kann überdacht werden)
  • Anregung zu Diskussionen
  • Ungezwungenheit
  • Möglichkeit, Themen nach eigenem Interesse zu disktutieren
  • Bezug zur Lebenswelt Jugendlicher --> Motivation
  • Unterstützung der Eltern bei Medienerziehung notwendig
  • andere Art des Austauschs (Veränderung der Lehrerrolle)
  • Aufgaben bearbeiten sind nach freier Zeiteinteilung möglich
  • Hausaufgaben eher selten --> Zeit für Einsatz muss im Unterricht sein (begrenzte Zeit)
  • Regeln für Blogschreiben müssen klar sein / gemeinsam erarbeitet & besprochen werden (Beleidigung, Quellenangabe, ...)
  • Kriterien der Bewertung müssen der Lerngruppe transparent gemacht werden
  • originäre Erfahrung für jüngere Schüler wichtig
Bezogen auf die technische Seite / Fähigkeiten
  • versierten und verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Medien unter pädagogischer Anleitung trainieren (Suchstrategien, Quellenkritik, Umgang mit Cybermobbing)
  • Internet / Technologie ist in Gesellschaft angekommen, Schüler müssen lernen damit sinnvoll umzugehen
  • Zeit am Computer nimmt überhand
  • digitale Demenz
  • Technik lenkt vom Inhalt ab (v.a. bei jüngeren Schülern)
  • Medien sind den Lernzielen unterzuordnen (evtl. fächerübergreifendes Projekt mit Informatik?)
  • Schüler oft versierter als Lehrer (Hinterfragen der Lehrerrolle notwendig)
  • wie viel Technik darf im Elternhaus voraus gesetzt werden?
weiterführende Fragen
  • Umgang mit Smartphones im Unterricht



Siehe auch