Arbeitsteilige Gruppenarbeit

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Arbeitsteilige Gruppenarbeit (auch Themenungleiche Gruppenarbeit) ist eine Form der Gruppenarbeit. Hierbei werden die Arbeitsmaterialien so in der Klasse auf Schülergruppen verteilt, dass jede Gruppe einen bestimmten Teil des Stoffgebiets bearbeitet.[1]

Arbeitsteilige Gruppenarbeit ist auch ein Bestandteil anderer methodischer Konzepte, z.B. bei einem Gruppenpuzzle.

Inhaltsverzeichnis

Vor- und Nachteile

Die Vorteile sind:

  1. Arbeitsteilung
  2. Schnelleres Vorankommen
  3. Auswahlmöglichkeit

Die Nachteile sind:

  1. nicht alle Schülerinnen haben die gleichen Informationen

Entsprechend wichtig ist bei der arbeitsteiligen Gruppenarbeit die Präsentation der Teilergebnisse.

Verfahren

...

Bei der arbeitsteiligen bzw. themenungleichen Gruppenarbeit sollten die Quellen, die die Gruppen bearbeiten, nicht zu lang sein. Um in einer 45-minütigen Stunde mit Einstieg, Erarbeitungsphase und Ergebnispräsentation durchzukommen, sollte es nur 2 Themen bzw. Quellen geben, die bearbeitet werden. Dies bedeutet, dass nur 2 Gruppen präsentieren, die übrigen Gruppen fungieren als Kontrollgruppen. Nach der Präsentation können die Ergebnisse im Unterrichtsgespräch diskutiert werden. Die Gruppen sollten aus 4, maximal 5 Schülerinnen bzw. Schülern bestehen.

Ergebnispräsentation

Siehe Hauptartikel Ergebnispräsentation.

Es eignet sich ..., aber auch ein Museumsgang (gallery tour).

Probleme und Lösungen

Vorzeitiger Abbruch der Ergebnispräsentation (Zeitmanagement)

Es kommt immer wieder vor, dass man aus Zeitgründen (Zeitmanagement) nicht ganz mit der Stunde durchkommt. In diesem Fall sollte man nach der Präsentation einer Gruppe einen Schnitt machen und die bisherigen Ergebnisse im Unterrichtsgespräch diskutieren. So kann man dann die Einzelstunde zumindest rund machen und ein Zwischenergebnis erhalten. Die Präsentation der übrigen Gruppen ist in die nächste Stunde zu verlagern.

Anmerkungen

  1. Wolfgang Mattes: Methoden für den Unterricht. 75 kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende. Paderborn 2006, S. 102.

Linkliste

Siehe auch