Wissensmanagement

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Wissensmanagement bezieht sich auf den sinnvollen Umgang mit Wissen. Insofern war es schon immer ein Arbeitsbereich der Pädagogik. Als Stichwort aktuell geworden ist es aber vor allem in Betriebswirtschaftslehre und Management, aber auch in Informatik und den Sozialwissenschaften allgemein.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Wissensmanagement geht aus von Zielen, die angestrebt werden, dann wird das Vorwissen geprüft (Wissensidentifikation). Beim weiterführenden Wissenserwerb wird Wissen einerseits gesammelt, andererseits strukturiert und damit vertieft.

Darauf wird das Wissen an alle Beteiligten verteilt und dadurch doppelt gesichert. Zum einen ist durch die Übertragung des Wissens auf mehrere Personen das Wissen vor dem Verschwinden gesichert (vgl. Sicherungkopie im Computer, Transaktives oder Kollektives GedächtnisWikipedia-logo.png bei Personengruppen), zum anderen wird es im Sinne von Lernen durch Lehren durch den Prozess des Weitergebens gefestigt. Bei diesem Prozess wird nicht selten neues Wissen geschaffen (Kollektive Wissenskonstruktion).

Vor dem Speichern des Wissens wird im Sinne der didaktischen ReduktionWikipedia-logo.png Wichtiges von Unwichtigem getrennt (Bewertung und Selektion).[1]

Anmerkungen

  1. Dieser Abschnitt lehnt sich an E-Learning/Didaktik#Wissensmanagement an.

Literatur

  • Heinz Mandl, Katrin Winkler, Wissensmanagement in Communities - Communities als zentrales Szenario der Weiterbildungslandschaft im dritten Jahrtausend (Praxisbericht Nr. 27), 2003 ([1])
  • Sigmar-Olaf Tergan, Lernen und Wissensmanagement mit Hypermedien, In Tergan, S.-O. (2003). Lernen und Wissensmanagement mit Hypermedien. Unterrichtswissenschaft. 31(4), 334-358 ([2])

Linkliste

Siehe auch