Zweiter Bildungsweg

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Was ist das?

Als Zweiten Bildungsweg bezeichnet man die Bildungsangebote, die Menschen, die den angestrebten Schulabschluss nicht im Normaldurchlauf der Regelschule erworben haben, die Möglichkeit zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen geben. An Stelle des Begriffes "Zweiter Bildungsweg" wird in Kultusministerien auch der Name "Schule für Erwachsene" (SfE) verwendet.

Institutionen wie Abendschulen, Volkshochschulen, Kollegs oder Fernlehrgänge bereiten ihre Schüler auf sogenannte "externe Abschlüsse" vor oder prüfen ihre Schüler intern. Im Sinne der Chancengleichheit wurden diese Angebote in Deutschland in den 1960ern eingerichtet, um Menschen dadurch neue Möglichkeiten zu geben, eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Damit werden Ansätze aus den 1920er Jahren wieder aufgegriffen. Mit der wachsenden Notwendigkeit lebenslangen Lernens wird der Wechsel zwischen aufsteigender allgemein bildender (schulischer) Qualifikation und beruflicher Erfahrung zunehmen, die Bedeutung des Zweiten Bildungswegs stärken und ihm den Charakter der nachträglichen Kompensation versäumter Bildungsanstrengungen nehmen.


W-Logo.gif Zweiter Bildungsweg, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 17.11.2005 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Der Zweite Bildungsweg in den einzelnen Bundesländern

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Siehe auch