Handlungsorientierter Unterricht: Unterschied zwischen den Versionen

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
(+Handlungsorientierter Unterricht mit Lernszenarien - Kernfragen zum Spracherwerb)
K (Siehe auch)
Zeile 65: Zeile 65:
  
 
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
* [[Lernen durch Lehren]] - ("LdL stellt eine radikale Form der Schüler- und Handlungsorientierung dar". Zitat aus: Andreas Nieweler (Hrsg.)(2006): Fachdidaktik Französisch. Stuttgart: Klett, S. 318)
+
* [[Lernen durch Lehren]] - ("''LdL stellt eine radikale Form der Schüler- und Handlungsorientierung dar''". Zitat aus: Andreas Nieweler (Hrsg.)(2006): Fachdidaktik Französisch. Stuttgart: Klett, S. 318)
 
* [[Simulation globale]]
 
* [[Simulation globale]]
 
* [[Storyline-Methode]]
 
* [[Storyline-Methode]]

Version vom 1. Dezember 2007, 17:12 Uhr

Kurzinfo
Vorlage:Kurzinfo Methode

Handlungsorientierter Unterricht ist der Ausdruck für ein didaktisches Prinzip in der Pädagogik.

Dabei orientiert sich das Unterrichtsgeschehen für die Schülerinnen und Schüler nicht an der Logik oder Systematik einer Teilwissenschaft, sondern an erlebten oder erlebbaren Zusammenhängen dieses Wissensbereichs.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

  • Übersicht zur Handlungsorientierung: Entwicklung, Ziele, Prinzipien, Methoden, Verfahren, Beispiele, Anmerkungen, Literatur Pdf20.gif Handlungsorientierung

Deutsch als Fremdsprache

Ein guter einführender Überblick

Pdf20.gif Petra Hölscher, Hans-Eberhard Piepho, Jörg Roche: Handlungsorientierter Unterricht mit Lernszenarien - Kernfragen zum Spracherwerb - Finken Verlag, 2006

Handlungsorientierung in der Altenpflege

Verbindlichkeit in der Altenpflege

Der Bundesrat hat dem vom Deutschen Bundestag angenommenen Gesetz über die Berufe in der Altenpflege am 29. September 2000 zugestimmt, das am 1. August 2003 in Kraft getreten ist. Kurz : Altenpflegegesetz

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung – AltPflAPrV) datiert vom 26. November 2002. Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 81, ausgegeben in Bonn am 29. November 2002. Dort wird das Prinzip für alle drei Jahrgänge und alle 5 Lernbereiche gefordert.

Beispiel

Als Beispiel: das Herz und seine Erkrankungen.

  • Systematische Vorgehensweise:

Anatomie, Physiologie

dann

Pathologie mit systematischem Aufbau

dann dazugehörige Pflege

Puls, RR, Kr.beobachtung, Lagerungen, Erste Hilfe, Assis .... usw usf

(Nachteile: Vielleicht etwas bösartige Anmerkung: gäähn - jedoch sehr oft eine realistische Beobachtung, weil die Beteiligten total unterschiedliche Kenntnisse mitbringen)


Finden Sie in der nächsten Woche heraus, welche unterschiedlichen Herzerkrankungen bei den KundInnen/PatientInnen im Wohnbereich A auftreten, wie sie behandelt werden und wie die KundInnen/PatientInnen dies persönlich erleben.

Vorbereitungen:

  • Personal und KundInnen/PatientInnen des WB/Station A sind informiert.
  • Zeitrahmen und beteiligte Personen sind abgeklärt mit ....
  • Videokassette liegt zum Ausleihen bereit
  • PflegelehrerIn ist zu bestimmten Zeiten im WB
  • Mi-Nachmittag: Gesprächsrunde mit Ärztin ist vorbereitet
  • Arbeitsblätter zur Auswertung der Pflegedokumentation sind vorbereitet
  • .... usw., usf.

Offensichtliche Nachteile:

Hohes Maß an Vorbereitung erforderlich.

Erwünschter Vorteil: die Beteiligten können die unterschiedliche Kenntnisse jeweils in Aktion mit den anderen die Beteiligten umsetzen.

Zusammenfassung

Themen werden z. B. handlungsorientiert bearbeitet durch: Projekte, Fallstudie, Planspiel, Rollenspiel. Dies bereitet vor oder ergänzt den systematischen Unterricht. Handlungsorientierter Unterricht verknüpft eigene Erfahrungen mit der Erarbeitung von systematisierten Kenntnissen. In der Erwachsenenbildung unumgänglich, weil motivationsfördernd.

Siehe auch